Solingen
Solingen
Langenberg
0212 / 233 43 133 solingen@fahrmeisterei.de
02052 / 92 77 854 langenberg@fahrmeisterei.de

Ausbildungsinhalte und -grundsätze

Wie bei allen anderen Fahrerlaubnisklassen ist auch bei den Motorradklassen die Ausbildung in den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung aufgeteilt.

Die Themen des theoretischen Unterrichts unterscheiden sich lediglich bei dem klassenspezifischen Zusatzstoff, den Sie bei den Klassen A, A2 und A1 viermal und bei der Klasse AM zweimal besuchen müssen. Die Themen im Einzelnen:

  1. Fahrer / Beifahrer und Fahrzeug
  2. Besonderes Verhalten beim Motorradfahren
  3. Besondere Schwierigkeiten und Gefahren
  4. Fahrtechnik und Fahrphysik

Motorradfahren ist gefährlich. Aus diesem Grunde achten wir darauf, dass Sie erst den klassenspezifischen Zusatzstoff besucht haben, bevor wir gemeinsam in die praktische Ausbildung starten. Nur so können wir gewährleisten, dass wir über alle Dinge gesprochen haben, die sich im Vergleich zu Ihrer bisherigen Fahrerkarriere zukünftig verändern werden.

 

Ausbildungsgrundsätze

1. Beginn der Ausbildung

Ihre Ausbildung beginnt im verkehrsarmen Schonraum oder auf einem ruhigen Platz.

2. Grundfahraufgaben

Das Beherrschen der Grundfahraufgaben ist Voraussetzung für die Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr. Die Grundfahraufgaben (im Besonderen Gefahrenbremsung („Vollbremsung“) und Ausweichen) sind Ihre (Über-)Lebensversicherung.

3. Motorradschutzkleidung

Fahrstunden werden nur in vollständiger Motorradschutzkleidung durchgeführt. Es gibt keine Ausnahmen. Weder für Sie als Schüler, noch für Ihren Fahrlehrer.

4. Kurvenausbildung

Die Kurvenausbildung findet auf ausgewählten Strecken im Bergischen Land oder in der Eifel statt.

5. Airbag-Weste

Wir schulen grundsätzlich mit Airbag-Weste. Ihre Sicherheit ist uns wichtig.

6. Sommer, Sonne, Sonnenschein

Wir schulen bei Regen und bei Sonnenschein. Allerdings hören wir mit der Praxisausbildung dann auf, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10°C fallen. Es ist erwiesen, dass die Haftung der Reifen bei dauerhaften Temperaturen um etwa 7°C deutlich abnimmt und so das Risiko eines Sturzes gerade für einen ungeübten und unerfahrenen Fahrer steigt. Darüber hinaus sind die gefühlten Temperaturen auf dem Motorrad deutlich niedriger als die tatsächlichen Temperaturen. Man spricht hier vom „Windchill-Effekt“. So fühlen sich bspw. 6°C auf dem Motorrad bei 50 km/h wie -8°C (minus 8 Grad) an.

7. Bike-to-Bike

Wir schulen auch Bike-to-Bike, also von Motorrad (Fahrlehrer) zu Motorrad (Fahrschüler). So können wir Ihnen die zweckmäßige Fahrweise bei Kurven oder auch das Fahren der Grundfahraufgaben zeigen.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch